Arthur Projekte Ausstellung

Medusa - Galerie für zeitgenössische Photographie

Der Arthur e.V. stellt in seinen Räumen jungen und älteren Photographinnen und Photographen Ausstellungsfläche zur Verfügung, um ihre Kunst zu präsentieren. Im Turnus von vier Wochen wird in unserem Konzertraum die Ausstellung hängen. Die Vernissage findet immer am ersten Donnerstag des Monats statt. Rahmen und ein Galeriesystem sind passend zur Größe des Raums vorhanden.

Die Ausstellung kann tagsüber i.d.R. zwischen 9 und 16 Uhr und zu den Öffnungszeiten des aaltra besucht werden. Wenn Sie tagsüber die Ausstellung besuchen möchten, würden wir uns über eine telefonische Anmeldung unter 0371 / 302538 freuen. Der Eintritt ist frei.

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"Über Politik eine Platte machen“ von Salon Ohrthodox

Eindeutigkeit ist ein Sehnsuchtsort der Kommunikation. Die Frage nach dem Politischen im Grafischen ist nicht immer eindeutig und konsensfähig. Vielleicht kann sie nicht einmal immer als künstlerische Formulierung einer greifbaren politischen Position beantwortet werden. In welchem Fall geht es dem Künstler um starke Aussagen, vermischt sich vielleicht sogar gewollte Provokation mit Populismus? Wenn ja, geht es um den Wunsch zur Debatte oder um kurze Aufmerksamkeit im Kurzzeitgedächtnis der Warenwelt. 

Weiterhin könnte gefragt werden, ob ein Schallplattencover der richtige Ort für ernste „Aussagen“ in einer komplexen Debatte ist oder ob man doch Gefahr läuft Inhalte hinter der Suche nach Bildikonen und ästhetischen Erfolgen zu stellen. Denn Popkultur oszilliert nicht selten zwischen Codierungen und Umdeutung an der „Hörschwelle“ und herausgestellten, offensichtlichen Bezügen und gewollten Adaptionen mit Ausrufezeichen an der „Schmerzgrenze“. 

Anders gesprochen: 58 Cover, 16 Rahmen zu je 1-5 Schallplattencover. Lesbar in verschieden Richtungen, innerhalb des jeweiligen Rahmens, des Raumes. Eine Bilderflut zwischen Erkenntnis und Verwirrung. U-Musik, E-Musik, Bekanntes und Unbekanntes, das Spektrum ist breit und dennoch nur ein Vorschlag, eine Auswahl. Das letzte Wort soll nicht gesprochen sein. Dennoch je länger man die Auswahl betrachtet, sie steht oft auch stellvertretend für Anderes, das möglich gewesen wäre. 

Die Ausstellungsmacher:

sind die Leipziger Musikenthusiasten Eiko Kühnert und Alexander Dreyhaupt, sie kreuzen ihre Tätigkeiten seit über 10 Jahren. Sehr unterschiedlich gelagerte gemeinsame Aktionen und Projekte sind dabei entstanden. Der zahlenmäßig größte Teil sind thematische Radiosendungen, aber auch Vorträge, Installationen und assoziatives Musik-Auflegen, vor allem im „Salon Ohrthodox". 

Dieser startete 2014 zweimonatlich im Kino „Cineding" und fand 2015 im Rahmen der Reihe "Funkhaus Bosestraße" im Schauspiel Leipzig statt. 2016 folgte eine Podiumsdiskussion mit dem Thema »Heisse Ware und schwarzes Gold. Bü̈cher- & Schallplattenschmuggel in der DDR« 

und in Chemnitz zwei “Salon Ohrthodox” im Rahmen des Festivals Begehungen.

Eiko Kühnert:

war ab 1990 aktiv im ersten Leipziger Szeneplattenladen „Hörkunst" und von 1997 bis 2004 mit eigenen Sendeplätzen bei Radio Blau, z. B. mit der Sendung „Herdplattenspieler". 1997 wurde auch die D.I.Y. Vinylsingle „Hörkunst, Körper und Limonen" des Musikprojekts „Motörfucker" veröffentlicht. Später folgten Aktivitäten und Vorträge bei Festivals der Zeitgenössischen Musik und in diversen Radioformaten. Über die Jahre entstanden vor allem viele Interviews, als illustre Beispiele seinen genannt: das mit dem nicht so sehr als Linguist bekannten Noam Chomsky und zum Glück auch mit Lemmy Kilmister von „Motörhead". 2014 erschien ein Gastbeitrag mit Nora Kühnert im Buch „Gravitationsfeld Pop: Was kann Pop? Was will Popkulturwirtschaft? Konstellationen in Berlin und anderswo" im "transcript" Verlag.

Salon Ohrthodox mit Dreyhaupt ist Wellness pur sagt er.

Alexander Dreyhaupt:

begann Mitte der 90er in der sachsen-anhaltinischen Provinz mit ersten Kassettenlabelprojekten und ersten eigenen Plattenveröffentlichungen und führte zwischen 1999 bis 2008 das Schallplattenlabel Phantomnoise Records für elektronisch Obskures. John Peel mochte es sehr. Unterschiedlichste Veranstaltungsreihen pflastern seinen Weg durch die „Nuller" Jahre. Die Reihen „Strukturbruch“ und „Electric Eclectic Lounge“ hatten die besten Namen. Von Auftritten und Touren als Liveact oder DJ wurde gern ein Schnupfen mitgebracht und so manch Seemannsgarn. Die Radiosendung „The Fakecore Show" (2004-2009) und andere Formate auf Radio Blau halfen parallele Aktivitäten im Bereich der "ernsten Musik" auszupendeln. Zuletzt Audiocollagen und Performances als „Worlds Ab-Art" und gefühlvoller 360grad Betreuer und Manager der fälschlicherweise dem Gothicbereich zugeordneten, schlecht gelaunten Popband "Steinkind". 

Salon Ohrthodox mit Kühnert ist Wellness pur sagt er. 

 

Zur Vernissage (9.3.) und Finissage (29.4.) findet das Multimedia-Spektakel „Salon Ohrthodox“ statt.

Weder eindeutig, aber auch nicht undeutlich wird der Einführungsvortrag zur Eröffnung. Die beiden Ausstellungsmacher werden zur Eröffnung einen ihrer unpädagogischen „Salon Ohrthodox“ abhalten und einen Einblick in ihre assoziativen Hintergedanken der gezeigten Schallplattencover geben.
Da man Schallplattencover im Rahmen hängend nicht hören kann, natürlich mit ausgewählten akustischen Beispielen, die sehr sicher noch mehr Fragen aufwerfen werden. Denn Popkultur oszilliert nicht selten zwischen Codierungen und Umdeutung an der „Hörschwelle“ und herausgestellten, offensichtlichen Bezügen und gewollten Adaptionen mit Ausrufezeichen an der „Schmerzgrenze“. Da hilft nur eins: Hören sie, schauen sie hin.

Die Ausstellung hängt vom 9.3 - 29.4.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Eine Veranstaltung des Arthur e.V. in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

 

"Q10“ von Randy Fischer

Der Atomino-Verwalter, Label-Chef, Filmproduzent und passionierter BlackBerry-Nutzer Randy Fischer zeigt kleine Fotoserien, aufgenommen mit dem Auslaufmodell BlackBerry „Q10“. Im Rahmenprogramm: Live-Set: GEGENHÖREN #1 - Ricardo Frühstück. Städtische Krach-Vorführung im digitalen Zeitalter. Eintritt frei. Die Ausstellung hängt bis 28.2.

Die Ausstellung hängt vom 12.1. - 28.2.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

"Menschenskinder!“ von SZ

Migration ist vielseitig, sie kann lebensnotwendig, rational, vielleicht aber auch romantisch oder durch bloße Neugier motiviert sein.
In der Ausstellung „Menschenskinder!“ ist der Fokus ganz klar auf der menschlichen, persönlichen Ebene: SZ portraitierte Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verließen und sich andernorts niederließen. Die ausgestellten Portraits gehen dabei über die bloße photographische Abbildung eines Menschen hinaus: SZ ließ die ProtagonistInnen erzählen und zeigt im Rahmen der Ausstellung ihre ganz individuellen Geschichten – mal philosophisch, mal existenziell, mal kalkuliert, mal blauäugig.

Die Ausstellung hängt vom 2.6. - 4.8.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

„Lithprints“ - Fotoarbeiten von Susanne Hahn

Vernissage: „Lithprints“ - Fotoarbeiten von Susanne Hahn

Ruhige Bildkompositionen, starke Kontraste und ein farblicher Reichtum der sich über grünschwarze Schatten, bis hin zu Gelb-, Rot- und Brauntönen erstreckt – dies sind typische Charakteristika der Stillleben, Portraits und Landschaftsaufnahmen von Susanne Hahn.

Bei ihren Arbeiten ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint: In den Stillleben beispielsweise sehen die drapierten Scheiben des Schinkens dem Radicchio zum Verwechseln ähnlich, der tote Meeresbewohner gesellt sich, fast wie ein Zwilling, zu den Rübchen und was hat es eigentlich mit diesem so rund anmutenden Baum auf sich? Um diese Betrachtungsebene zu erschaffen, spielt die Fotografin mit dem Arrangement der Objekte und erzeugt visuell ähnliche aber inhaltlich gegensätzlich wirkende Paare.

Der Entstehungsprozess ihrer Arbeiten ist dabei genauso anregend und überraschend wie die Bilder selbst. Denn die charakteristische Bildwirkung ihrer analogen Fotoarbeiten wird auch durch die Entwicklung der Bilder im eigenen Schwarzweiß - Fotolabor und dem daraus resultierenden Lithprint erzeugt. Bei der Lithprinttechnik handelt es sich um ein spezielles Verfahren der Papierentwicklung, welches in zweierlei Hinsicht interessant ist: nicht nur wegen der bereits erwähnten Bildwirkung, sondern auch wegen der geringen Haltbarkeit der Entwicklerflüssigkeit. Die es nämlich unmöglich macht mehrere absolut identische Bilder zu erstellen. Die dadurch entstehenden Unterschiede führen zu einer Einzigartigkeit, die Susanne Hahn nutzt, um Fotografien mit ganz eigener Akzentuierung zu schaffen. 1983 in Bad Belzig, im Bundesland Brandenburg geboren, lebt und arbeitet Susanne Hahn seit 2009 als Fotografin in Berlin. Nach einer kaufmännischen Ausbildung folgte eine weitere Ausbildung mit dem Schwerpunkt Fotografie und anschließend ein Studium in Kultur und Technik an der Technischen Universität Berlin.

 

 

Die Ausstellung hängt vom 4.2. bis zum 2.3. in der Galerie „Medusa“ des Arthur e.V.

„WALL OF FEMME“ - Fotodokumentation von Daniela Schleich

Vernissage: „WALL OF FEMME“ - Fotodokumentation von Daniela Schleich

Im „Wolkenkuckucksheim“, dem utopischen Ort, dem Namensgeber der diesjährigen „Begehungen“ trafen sich am vorletzten Augustwochenende junge Frauen zu einem Streetart-Workshop. Unter Anleitung von Maxi Kretzschmar probierten sie verschiedene Techniken aus, suchten individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und setzten sich mit der meist männlich dominierten Szene auseinander. Die Ausstellung dokumentiert den Entstehungsprozess der Werke und zeigt wie sie von der Fotografin Daniela Schleich anschließend auf dem Gelände des Spinnereimaschinenbaus an der Altchemnitzer Straße in Szene gesetzt wurden.

Daniela Schleich hat in den letzten Jahren ihr Arbeitsfeld stetig auf die Dokumentation von Veranstaltungen (u.a. Firmenfeiern, Jubiläen, Hochzeiten) verlagert, aber auch Portraitaufnahmen und Fotoarbeiten für Webpräsentationen (Home- und Firmenpages) gehören zu Ihren Schwerpunkten. Sie arbeitet ohne Atelier, „on location“ und am liebsten im Freien mit natürlichem Licht. Bei Ihren Fotoworkshops schließen sich deshalb an den Theorieteil immer auch „Fotosafaris“ zum Ausprobieren an.

Im Jahr 2009 begann ihre freie Mitarbeit beim Chemnitzmagazin Stadtstreicher und in der Werbeagentur Haus E | alltag & anders. Sie arbeitete 2012 intensiv am Fotoprojekt "Genial Digital" mit, woraus der heutige Fotoklub Chemnitz-Süd entstand. Seit 2013 ist sie Mitglied des Branchenverbandes Kreatives Chemnitz e.V. und beteiligte sie sich am Fotokalender-Projekt "EMOT+ONEN 2014" der AIDS-Hilfe Chemnitz e.V.

Im Juli 2015 dokumentierte sie den "Mädchenbrunch am Uferstrand" (für die Stadt Chemnitz) und im August dann den Streetart-Workshop „WALL OF FEMME“ während des Kunstfestivals „Begehungen“. Seit Anfang 2015 ist sie u.a. freie Mitarbeiterin im Chemnitzer Künstlerbund e.V. und leitete dort einen Fotoworkshop im Rahmen der „Sommerakademie Chemnitz“. Im Oktober diesen Jahres gab Sie, aufgrund der hohen Nachfrage, einen weiteren Wochenend-Fotoworkshop "Grundlagen der digitalen Fotografie". 2016 sind weitere Workshops geplant u.a. auch ein Grundkurs für Studierende des Studentenwerks Chemnitz-Zwickau.

Die Ausstellung hängt vom 3.12.2015 bis 3.2.2016 in der Galerie „Medusa“ des Arthur e.V.

„WALL OF FEMME“ ist ein Projekt des Arthur e.V. Der Verein wird vom Kulturbüro und dem Amt für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz institutionell gefördert.

"A World Behind - Hintergründe" von JUHO

Vernissage: „A World Behind - Hintergründe“ - Fotoarbeiten von Team JUHO

Das Fragezeichen ist das Zeichen des Fortschritts.

Was ist wahr?

Ist die Kunst wahr?

Ist die Abbildung der Realität war?

Verdeckt die Kunst die Realität?

Gibt es eine Realität hinter der Kunst?

Zeigt die Kunst die Realität?

Zeigt die Kunst auf die Realität?

Ist Realität langweilig?

Ist Kunst langweilig?

Wer war das?

Warum tun die das?

Fragen!

 

Die Ausstellung hängt vom 4.6.2015 bis 3.7.2016 in der Galerie „Medusa“ des Arthur e.V.

"NahTour" - von Emmi

NahTour - Natur aus einem anderen Blickwinkel

"Meine Bilder entstehen meist auf ausgedehnten Streifzügen durch die Natur, wobei ich immer nah am Objekt bin und versuche die kleine Dinge, welche sich dem Blick der meisten Menschen entziehen, festzuhalten und interessant in Szene zu setzen. "

Emmi hat vor knapp zwei Jahren mit der Fotografie angefangen und fotografiert hauptsächlich in Schwarz-Weiß und im Makrobereich.

Am 03.09.2015 wird seine Ausstellung um 20 Uhr präsentiert, der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung hängt vom 03.09. bis zum 30.09.2015

"Osterspaziergang" - von Pia Herr

"Vom Eise befreit" waren Bäche und Wälder und Gleise schon lange, als sich Pia Herr Ihrer an- und sie aufnahm. Mit dem Gespür für Perspektive spaziert der Medusenblick der jungen Fotografin durch eine erwachende Landschaft.

Die Finissage beginnt am 01.09.2015 um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Srebrenica SCHWARZ/WEIß“ von Ljubiša Milovanović

„Punk is not Dead“ thront über der Kleinstadt Srebrenica, die mittlerweile zum Synonym für die Schrecken des Krieges in Bosnien und Herzegowina von 1992 bis 1995 geworden ist. Als Graffiti auf einem verfallenen Jagdhaus. Vor dem Krieg war es beliebtes Ausflugsziel für Familien. Heute ist es übersät mit Glasscherben von den nächtlichen Trink- und Musikgelagen.

Auch 20 Jahre nach Ende des Krieges sehen viele junge Menschen keine Perspektive in Srebrenica. Immer mehr Läden schließen, Ausgehmöglichkeiten fehlen, die Jugendarbeitslosigkeit ist immens. Dennoch gibt es einige von ihnen, die mit Musik, Filmen und Theater Licht ins Dunkel bringen.

In Schwarz-Weiß Fotografiken versucht der in Srebrenica aufgewachsene Fotograf und Filmemacher Ljubiša Milovanović dem Lebensgefühl dieser jungen Künstler nachzuspüren. Vom Schwarz zum Weiß sowie Dazwischen. Die Fotografiken geben dabei Einblick in die kulturelle Szene Srebrenicas. Sie zeigen die Punkband „Zadnji Popis“, den Motorradclub „Argentum“, das Rockcafé „Malboro“ und die berüchtigten Grillabende am verfallenen Jagdhaus.

Ljubiša Milovanović wurde 1977 in Zvornik geboren. Der Fotograf und Filmemacher ist in Srebrenica aufgewachsen und lebte während des Krieges als Flüchtling im Süden Serbiens. Nach dem Krieg hat er beim Aufbau des Alternativen Kultur- und Jugendzentrums in Srebrenica geholfen und dort mehrere Jahre gearbeitet. Von 2009 bis 2013 war er als Kulturmanager und freischaffender Dokumentarfilmemacher im Kosovo. Heute lebt er in Leipzig und arbeitet als sozialer Betreuer für Asylsuchende.

Eintritt frei

Die Ausstellung hängt vom 02.04. bis zum 05.05.2015

„Abenteuer Sibirien“ - Von SZ

Im Rahmen eines Kulturaustauschs begibt sich alle zwei Jahre eine Gruppe Deutscher auf die Reise nach und durch Westsibirien. Gemeinsam mit russischen Jugendlichen stellen sie sich gegenseitig die jeweiligen besonderen und geläufigen kulturellen Praxen vor und leben sie gemeinsam. In den Photographien von SZ wird ein kleiner Ausschnitt dieser Reise aus dem Jahr 2014 gezeigt, dem am 28.03.2015 in gemütlicher Runde ein Abend mit Diashow und Erzählungen folgen wird. Bei beiden Veranstaltungen: Eintritt frei

Die Ausstellung hing vom 05.03 bis 31.03.15

„Weißwangen-Starling“ - Team HONK

Cineraceous (random word generator). Poliopsar cineraceus – White-cheeked Starling (Google. I'm feeling lucky, do I?) „Video: Three birds on a leafless tree, preening.“

Reflexkunst – aus der Hüfte geschossen. Technisch gestützter Zufall. Paradoxe Synthese.

Die Ausstellung hängt bis zum 28. Februar. Besichtigungen während der Öffnungszeiten des Café aaltra und tagsüber während der Öffnungszeiten des Arthur (i.d.R. zwischen 9 und 16 Uhr). Die Telefonische Voranmeldung bzw. Terminvereinbarung wird empfohlen: 0371 / 302538.

Vernissage: 5.2., 20 Uhr, Eintritt frei

Die Ausstellung hing vom 05.02. - 03.03.2015

Fotodokumentation des Projektes „Kunst = Freiraum“

Mit dem Projekt „Kunst = Freiraum“ wurde eine verbindende Maßnahme geschaffen, in der Jugendliche mit und ohne Behinderung ihren (Lebens-)Raum gemeinsam auf künstlerische Art und Weise entdecken konnten. Das Projekt setzte sich mit verschiedenen Formen der StreetArt, insbesondere dem Graffiti, auseinander und nutzte hierzu den öffentlichen sowie den klubeigenen Raum. Das Thema Graffiti besitzt eine immense Anziehungskraft bei Kindern und Jugendlichen und stand daher im Mittelpunkt des einwöchigen Ferienworkshops im August 2014. Insgesamt nutzten 17 benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung die Möglichkeit ihren unmittelbaren Lebensraum mit allen Sinnen zu erleben und darin selbst Kunst zu schaffen. Neben den Faktoren Selbstverwirklichung und Selbsterfahrung, schaffte es das Projekt eine von Toleranz und Respekt geprägte Gemeinschaft unter den verschiedenen TeilnehmerInnen herzustellen. In Kooperation mit dem Freizeitklub Pluspunkt der Lebenshilfe Chemnitz e.V. und dem renommierten StreetArt-Künstler Jens Besser, gelang es durch eine gemeinsame Reflexion zu Kunst die eigenen Sichtweisen der TeilnehmerInnen zu reflektieren und mit „anderen Augen“ zu sehen.

Vernissage: Donnerstag, 8.1., 20 Uhr, Eintritt frei!

Die Ausstellung hängt bis zum 31. Januar. Der Eintritt ist an allen Tagen frei!

Besichtigungen während der Öffnungszeiten des Café aaltra und tagsüber während der Öffnungszeiten des Arthur (i.d.R. zwischen 9 und 16 Uhr). Die Telefonische Voranmeldung bzw. Terminvereinbarung wird empfohlen: 0371 / 302538.

„Die Fremde. Fotografien und Texte“ von Ulrich und Sylvia Halfter

Vernissage: Donnerstag, 4.12.2014, 20 Uhr

Die Ausstellung von Ulrich & Silvia Halfter bringt bekannte und unbekannte Ansichten von Chemnitz zusammen, als fotografische und lyrische Streifzüge durch eine Stadt mit wechselvoller und schmerzhafter Geschichte. Dem sachlichen Blick des Dokumentarfotografen steht der tastende Blick der Lyrikerin gegenüber – erst zusammen ergeben sie ein neues Bild, das den Namen „Die Fremde“ verdient hat. Ein Bild, das Melancholie und Möglichkeiten einschließt, also Ende und Anfang zugleich.

Die Ausstellung hängt bis 7.1.2015.

Nzitu Mawakha: DAIMA - Images of Women of Colour in Germany

In memoriam Nzitu Mawakha (1973 - 2014), die Anfang August plötzlich und unerwartet verstarb. Dies wird die erste Präsentation von DAIMA seitdem sein.

Die afrodeutsche Fotografin Nzitu Mawakha porträtierte zwölf Schwarze
Frauen, die in Deutschland leben und arbeiten und/oder Deutsche sind.
Die Frauen erzählen von Alltagsrassismus, Sexismus und Widerstand, von
Familie, Community und Schönheit. Das Besondere: Nicht die Frauen
erklären sich – sondern sie sind diejenigen, die die Betrachtenden
befragen und den Blick zurückwerfen.
Die Ausstellung hängt vom 2. - 28. Oktober und kann während der Öffnungszeiten des Arthur e.V. und des Café aaltra besichtigt werden: Mo (9 - 15 Uhr), Di - Do (9 Uhr - open end), Fr (9 - 15 Uhr), Sa (ab 20 Uhr)
Voranmeldung und Informationen unter 0371 / 302538.

Der Eintritt ist frei.

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Ausstellungsbegleitend findet am Mittwoch, den 29.10.2014, von 18 - 21 Uhr ein Workshop statt, der dem Austausch über die Ausstellung und Rassismus in Deutschland dienen soll.
Die Mutter, Autorin und Aktivistin Sharon Otoo gibt ihre Antwort auf
Fragen, die du schon immer mal stellen wolltest. Es handelt sich dabei um ein
Angebot: mit ihr in den Austausch über Schwarz- und Weißsein, Privilegien, Vorurteile, Macht
und Rassismus zu kommen. Sie wird erklären, wie diese Themen
unser alle Leben beeinflussen.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmer_innenzahl ist beschränkt.
Um Voranmeldung wird gebeten: 0371 / 302538.

In Kooperation mit "Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen"

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“Portraitfotografien in Schwarz-Weiss” von FotoChem

Die Gruppe des Stammtischs der Fotografen und Models aus Chemnitz und Umgebung präsentiert im Mai eine Serie von 15 Portraitfotos 15 verschiedener Fotografen und Fotografinnen in klassischem Schwarz/Weiß.

„SEELEN: BILDER„ von Sermon Fortapelsson

Im März werden in unserer Medusa-Galerie Fotografien von Sermon Fortapelsson ausgestellt.

Aktfotografien, Portraits und Orte - die Ausstellung SEELEN:BILDER zeigt einen über Jahre entstandenen Querschnitt an Arbeiten, die bei dem Versuch, die Seele von Menschen, Dingen oder Orten mit der Kamera einzufangen, entstanden sind. Voller Melancholie und teilweise subtiler Erotik erzählen die Bilder ihre ganz eigenen Geschichten - diffus, tief, ungeschönt und jenseits jeder fotografischen Idealisierung.

"The Dying Leaves Series" von Diana Lucia Feitsch

Im Januar werden Fotografien einer jungen Künstlerin in unserer Medusa-Galerie ausgestellt.

Interessante Frauengesichter mit Ausstrahlung bzw. Charisma im Laub, mit passenden Komponenten je Typ. Ziel ist die Besonderheit der Mädchen herauszuarbeiten im Sinne von Charakterportraits, jedoch mit verspielten Details, damit es zart wirkt und gleichzeitig auch Stärke ausstrahlt.

"Social" von Andreas Georgi/Steffen Heil

Im Dezember werden Fotografien von zwei Künstlern ausgestellt.

Die Fotos von Steffen Heil und Andreas Georgi zeigen oft Orte, an denen Arbeit oder etwas Ähnliches abgeschafft wurde: Industriebrachen, ehemalige Kulturhäuser, Kasernen, in denen sich Menschen fremdbestimmt wie Puppen bewegt haben.

Der marode Charme und die Schönheit des Verfalls täuschen nicht darüber hinweg, dass alles, was besteht, wert ist zugrunde zu gehen - dann, wenn es nicht nicht mehr zukunftstauglich ist. Und, wenn dann aus dem alten „sozial” einfach das neue “social“ wird. Es sind Fotos mit doppeltem und durchaus nicht immer festen Boden ...

"Die Natur der Dinge" - Andreas Grimm

Im November steht unsere Ausstellung unter dem Motto "Die Natur der Dinge" mit Fotografien von Andreas Grimm.

Immer auf der Suche nach dem Schönen, dem Hässlichen, dem Anderen, dem Normalen, dem Bekannten und dem Unbekannten ist die Kamera stets dabei, um ein Bild festzuhalten, welches schon im Kopf visualisiert und entsprechend in der Nachbearbeitung geformt wird. Die Möglichkeit neben dem Photographieren auch filmen zu können, wird in Zukunft sicher an Bedeutung gewinnen. Doch bis es soweit ist, stehen die der Realität entnommenen Bilder und deren nachträgliche Transformationen im Vordergrund. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass alle Bilder ausschließlich mit Available Light aufgenommen worden sind.

"Musikfotografie" - Ausstellung von Steffen Geißler

Im Oktober stellt Steffen Geißler in der Galerie für zeitgenössische Fotografie "Medusa" im Haus Arthur aus.

Neben der Tier, Landschafts -, Konzert - und Naturfotografie (etc.) ist die Fotografie im Studio eine grße Herausforderung: Im Studio ist nichts dem Zufall überlassen, wie oftmals in der Natur oder im Alltag. Alles muss in Szene gesetzt werden und das Motiv steht perfekt ausgeleuchtet zur Kamera. Dazu gehört noch eine kultige Kulisse. Das alles versuche ich in meinen Studio mit Hinterhofcharakter umzusetzen. Musik im Bild verewigen.

"Zeitprotokolle" - Ausstellung von Christoph Schaarschmidt
"Zeitprotokolle"
 
Fotografien sind Momentaufnahmen. Das gilt auch für die Bilder von Christoph Schaarschmidt - nur dass seine Momente länger als eine Stunde andauern können. Mit Langzeitbelichtungen und Serienbildern macht er sichtbar, was für das Auge sonst verborgen bleibt: die zeitlichen Abläufe rund um Orte, die wir kennen.
"Kontraste" - Ausstellung von Ulff Berger

Der Künstler im August in der Medusa, unserer Galerie für zeitgenössische Photographie heißt Ulff Berger. Schon im letzten Jahr war er mit dem Projekt "Gedankenlos" bei uns. Diesmal ist das Konzept der Ausstellung "Kontraste". Dabei geht es nicht nur um Technik und wunderschöne Fotos, sondern auch um den Zwiespalt des Schaffenden. Gerade auch in der Photographie, einerseits Kult-, aber auch Gebrauchsgegenstände zu erschaffen und wie schmal der Grat dazwischen sein kann. Der Künstler stellen in unserem Ausstellungsraum Schwarz-Weiß-Bilder und Farbfotografien gegenüber.

Eröffnung mit Laudatio gegen 20 Uhr

Eintritt frei

 

"Wochenende" - Ausstellung von Andrea Scherf

In der "Medusa - Galerie für zeitgenössische Fotographie" stellt in diesem Monat Andrea Scherf aus, deren klar strukturierte Arbeiten sich besonders dem Brennpunkt zwischen Hast und Ruhe widmen. Dabei bezieht die Künstlerin ganz klar Position: Wochenende, Nacht und Dinge am Wegesrand sind allemal wichtiger als Arbeit, Putzen und hetzen.

 Die Ausstellung hängt vom 4. bis 31. Juli.
 Eintritt frei!

"Verlassene Orte" Ausstellung von Christian Sünderwald

"Wenn Orte unseres urbanen Lebens ihrer Funktion und damit ihrer eigentlichen Daseinsberechtigung lange beraubt sind, entsteht die Faszination Verfall. Die morbide Schönheit, die diese Orte in meist absoluter Stille und Abgeschiedenheit offenbaren, zieht mich an und in ihren Bann. Die Vergänglichkeit von allem, das aus Menschenhand entsteht, zeigt sich durch die demonstrierte Macht der Natur kaum deutlicher als an diesen Orten, an denen Stahl und Beton der Natur berstend weichen. " (Christian Sünderwald)

Der in München geborene Wahl-Chemnitzer Christian Sünderwald fotografiert aus Leidenschaft und immer mit dem Ziel, die Atmosphäre und ganz eigene Stimmung, die von verlassenen und weitgehend vergessenen Orten ausgeht, mitzunehmen und bildlich zu konservieren. In seinen schwarz/weiß-Fotografieren setzt Sünderwald vor allem auf das Spiel mit Licht und Schatten, sodass sich die Bilder durch eine besonders eindrückliche Räumlichkeit auszeichnen, aber dem Betrachter auch Bildpassagen im Dunklen bleibend vorenthalten, sodass der Phantasie des Betrachters ebenfalls Raum bleibt.
Für diese Ausstellung wurden bisher noch nicht gezeigte Fotografien für den Druck auf Leinwand verarbeitet, die ausschließlich ChemnitzerMotive zeigen.

Zur Vernissage am 06.06. wurde der von Sandro Schmalfuß rekonstruierte Film "Aus der Arbeiterstadt Chemnitz - Chemnitz 1929" gezeigt.

Vernissage: Donnerstag, 06.06.

Ausstellung: 06.06. - 03.07.


"Verrückte Liebe" Ausstellung von Radijo Gugu

Radijo Gugu ist Mimi Kronsky und Manty Graf. Den manchmal stechenden Schmerz brennender Liebe teilen beide für ein oft verlachtes, vielfach geschmähtes, teils genähtes Körperteil. Rund um's Knie dreht es sich zur Vernissage bei der  Video-Animation von Solstik.

Vernissage: Donnerstag, 02.05.

Ausstellung: 02.05. - 05.06

"Drive-by-shooting" Ausstellung von HOLSZ

Photographieren aus der Hüfte. Aus einem fahrenden Auto heraus. Die Thompson heißt Canon und das Ergebnis ist sehenswerter. Photographien einer Nacht. Geschwindigkeit und Nervenkitzel. Reisephotographie der besonderen Art.

Vernissage: Donnerstag, 04.04.2013

Ausstellung: 04.04. - 01.05.

Finissage: Donnerstag, 02.05.

“tempo guisto” Ausstellung von Freya Schork

Es geht immer um das Wechselspiel zwischen der Schnelligkeit des modernen Lebens und der Flucht aus dieser. Wie schwer es fällt, eine Balance zu finden: muss Bewegung denn immer Fortschritt sein, Ruhe immer Faulheit?

Ich muss für mich selbst entscheiden, wie schnell ich mich wann bewegen möchte - mental und physisch. Der Weg zu diesem bewussten Entscheiden ist eine Reise, die diese Ausstellung darzustellen versucht.

Vernissage: Donnerstag, 07.03.2013
Ausstellung: 07.03. – 03.04.13

"Passagen. Walter Benjamin in Portbou." Ausstellung von Matthias Zwarg

Am 26.9.1940 starb Walter Benjamin in einem kleinen Ort in den Pyrenäen.

Viele historische Linien kreuzen sich an diesem Tag. Das ist der Übersetzer und Philosoph jüdischer Abstammung, der sich trotz seiner Reise nach Moskau ein "linkes Außenseitertum" bewahrte und auf der Flucht vor der Gestapo und aus Angst vor den Franco-Schergen sich selbst in einer scheinbar ausweglosen Lage tötet. So steht es in den Geschichtsbüchern.

Matthias Zwarg folgt mit seinen Photographien den Spuren Benjamins in Portbou. Spuren, die historisch überzeichnet und von den Nachfolgenden gelegt wurden und mehr sind, als bloße Ein- und Abdrücke.

Vernissage: Donnerstag, 07.02.2013
Ausstellung: 07.02. – 06.03.13

Licht und Stein: Ausstellung von Michael Chlebusch

Da war einer im Urlaub und alles war so schön. Und zu Hause im Fotoalbum, sieht der Perfekte Augenblick so lächerlich banal aus. Was war es denn, das ihn ausmachte? Die Möwe überm Meer? Die Wolke am Berghang? Die Frau im roten Kleid? Die Reihe "Licht und Stein" sucht die Ästhetik des Fotos woanders - im Spannungsfeld zwischen Textur und Farbe. Das Entfremden einer Beleuchtung oder das Fokussieren winziger Details einer Oberfläche sind zwei gegensätzliche Methoden des selben Ansatzes: Einen Moment soweit zu abstrahieren, bis er vom Betrachter mit eigenen Gedanken und Erinnerungen gefüllt werden kann. Was bleibt, ist die Essenz der Aufnahme, ein Funke des Ursprungs ohne die Last des Konkreten.

Vernissage: Donnerstag, 03.01.2013
Ausstellung: 03.01. - 06.02.2013

Prypjat: Ausstellung von Andreas Georgi

Prypjat ist heute eine Geisterstadt in der Ukraine, die 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet und infolge des Reaktorunglücks von 1986 geräumt wurde. Zum Zeitpunkt der Katastrophe am 26. April 1986 wohnten hier etwa 49.360 Menschen (darunter ca. 15.504 Kinder), die meisten von ihnen Arbeiter im Kernkraftwerk und ihre Familien.
Die Region wird aufgrund der Kontaminierung mit radioaktivem Material mindestens für die nächsten 300 Jahre unbewohnbar bleiben. Der Ort ist mittl erweile zum Sinnbild der Anti-Atomkraft-Bewegung geworden und stellt damit auch ein Mahnmal dar. Bereits heute gibt es Stimmen, welche die Stadt in die Welterbeliste der UNESCO aufnehmen lassen wollen. (Wikipedia)

Die gezeigten Bilder von Andreas Georgi (Chemnitz) entstanden während einer Fototour durch die Ukraine im September 2011.

Vernissage: Donnerstag, 06.12.2012
Ausstellung: 06.12.12 – 03.01.13

4 Momente: Ausstellung von Ulff Berger

Seit 2011 betreibt Ulff Berger Fotografie. Was mit Industrieruinen begann, hat mittlerweile sehenswerte Ergebnisse hervorgebracht. In einem kreativen Zwei-Personen-Team entstanden Bilder mit unterschiedlichen Perspektiven. Medusa, die Galerie für zeitgenössische Photographie zeigt in 4 Mini-Serien die Arbeiten des Künstlers.

Vernissage: Donnerstag, 08.11.2012
Ausstellung: 08.11. - 05.12.2012

Wir sind Papst: Ausstellung von Volker Tzschucke

Ob jedes Flughafen-Rollfeld seinen speziellen Geschmack hat, weiß nur der Papst. Wie die Fußböden der Welt aussehen, erkundet Volker Tzschucke in freiwilligen und unfreiwilligen Wartepausen – es entstehen Fotos von touristischen Hotspots, die anders sind als das, was für gewöhnlich auf unseren Festplatten liegt.

Vernissage: Donnerstag, 04.10.2012
Ausstellung: 04.10. - 31.10.2012

SALADA DE FRUTAS: Ausstellung von Franziska Kurz

Fotografien mit Perspektive aus Mexico

Franziska Kurz, Chemnitzer Kunstfotografin, war für 4 Wochen in Mexico und hat dort die Gelegenheit genutzt, weitab von Urlaubsidylle und den üblichen Postkartenmotiven Momente und Begegnungen mit einem Mexico festzuhalten, das ihr fremde und doch auch intime Perspektiven eröffnete.

Vernissage: Donnerstag, 06.09.2012
Ausstellung: 06.09. - 02.10.2012

Bilder - Welten: Ausstellung von Timi

Aus Rumänien kommt die Künstlerin Timi, die mit einem subtilem Gespür für die bildhaften Momente Ausschnitte ihrer Heimat erfasst und festhält.

Vernissage: Donnerstag, 02.08.2012
Ausstellung: 02.08. - 06.09.2012

Sandträume: Ausstellung von Frank Müller

12 Fotografien zeigen 12 'Träume'. Der Künstler Frank Müller setzt sich in der Reihe mit seinen 'Träumen' auseinander. 'Träume', die in Chemnitz entstanden und meist schon verloren sind. Seine Fotografien zeigen 12 verschiedene Chemnitzer Orte. Die Bilder präsentieren sich dabei in verschiedenen Stilen: von rockig-düsteren Stücken, bis hin zu einigen Balladen-Versionen. Ein Album mit 12 Sandträumen, deren Ende auch schön sein kann.

Vernissage: Donnerstag, 05.07.2012
Ausstellung: 05.07. - 01.08.2012

Altpapier: Ausstellung von Steffen Heil

Natürlich altern auch Bücher. Steffen Heil hat dies wörtlich genommen – er hat Altpapier produziert und treibt damit ein gewagtes Spiel. Er hat die Bücher geschreddert – zum Beispiel eine Biographie Gerhard Schröders, deutsche Waffengesetze – aber auch ein Buch namens “Liebesbrief”, Parteitagsreden von Erich Honecker, eine Biographie Stalins – aber auch eine über Mahatma Gandhi. Diese Bücher, so in ihre Bestandteile zerlegt und diese Teile geschickt ins Bild gesetzt, entfalten jedoch ein ganz eigenes, neues Leben. Plötzlich bekommt das einzelne Wort eine Bedeutung, das sich vorher den Platz mit vielen anderen Worten teilen musste; plötzlich steht ein Wort für den Gehalt oder die Quintessenz eines ganzen Buches. Plötzlich wird wieder jeder einzelne Teil dieses früheren Ganzen wichtig. Und es erweist sich: Selbst das Altpapier hat eine Seele, die es nicht ohne Weiteres preisgibt, es ist nicht einmal mit der Gewalt eines scharfen Schreddermessers wirklich totzukriegen. Das Papier lebt weiter in seinen Strukturen, feinen Poren und Rissen.

Und die Worte sprechen selbst dann noch, wenn sie keine ganzen Sätze mehr sagen können. Und darauf kann solch ein einzelnes, kleines, schwaches Wort vielleicht doch ein bisschen stolz sein.

(Matthias Zwarg)

Vernissage: Donnerstag, 07.06.2012
Ausstellung: 07.06. - 04.07.2012

Zeitempfindungen: Ausstellung von Ben Ulke

Die Galerie für zeitgenössische Fotografie "Medusa" zeigt im Mai eine thematische Zusammenenstellung von Bildern des Fotografen Ben Ulke, welche sich auf jeweilige Einschätzungen und Empfindungen momentaner gesellschaftlicher und persönlicher Situationen beziehen.

Vernissage: Donnerstag, 03.05.2012
Ausstellung: 03.05. - 06.06.2012

"Erlebnis Freizeit Staub": Ausstellung von Felix Brenner

In drei Kleinserien beschäftigt sich der Künstler mit Freizeitparks, Schwimmbädern und dem Taumel der Zeit, die im Zusammenstoß von Vergänglichkeit und einer jetzt-fixierten Welt eine eigene Ästhetik entwickeln.

Vernissage: Donnerstag, 05.04.2012
Ausstellung: 05.04. - 02.05.2012

Fragmente aus Yerewan: Ausstellung von Simone Gasch

Erinnerungsstücke, Eindrücke und kleine Einblicke in Situationen und Momente eines 5-wöchigen Aufenthaltes in der armenischen Hauptstadt, eingefangen in schwarz-weiß mit einer Praktica.

Vernissage: Donnerstag, 01.03.2012
Ausstellung: 01.03. - 03.04.2012

Gestus Camouflage: Fotoaustellung von Franziska Kurz

In zwei Serien werden bei den Bildern von Franziska Kurz menschliche Konturen verwischt, die Formen entstehen neu und sind doch mehr als seelenlose Gebilde. Der Mensch dringt ein und versucht zu fliehen. Bilder finden zur Bewegung und werden festgehalten. Im doppelten Sinn.

Vernissage: Donnerstag, 02.02.2012
Ausstellung: 02. - 29.02.2012

Kirche, Hausschwein, Lady Gaga: Fotoaustellung von esszett

Sathmar und seine Schwaben zwischen Zukunft und Vergangenheit

Fotoausstellung von esszett, einem Chemnitzer Fotografen.

9 Tage Rumänien, 9 Tage durch mehr als 20 sathmarschwäbische Ortschaften - über Schwabentracht und dörfliche Kulturruinen. Die Ausstellung schafft einen kleinen Einblick in die Kultur und das Umland der heutigen Sathmarschwaben - ein wenig Gelassenheit, teilweise bis zum Stillstand, für den Außenstehenden manchmal etwas befremdlich, aber auch idyllisch.
Die Menschen, die vor rund 300 Jahren in die Gegend um Sathmar (Satu Mare) eingekehrt sind, prägten das Stadtbild und die dortige Kultur. Ihre Nachfahren versuchen seither, dieses Erbe zu pflegen. Auf der photographischen Reise, die im Rahmen eines Workshops für rumänische Jugendliche stattfand, wimmelte es vor Motiven und Geschichten.

Vernissage: Donnerstag, 05.01.2012
Ausstellung: 05.01.2012 bis 01.02.2012

http://www.esszett.com/

Abriss: Franziska Kurz

Franziska Kurz stellt Photographien vor, deren Ursprünge in den Abrisshäusern der Stadt Chemnitz liegen und verwandelt Momente dieses Niedergangs in Bilder, die kleine Geschichten erzählen, pointierte Blickweisen offenbaren oder in flächigen Strukturen hängen bleiben. Die Gebäude werden anders, interessant und irgendwie: schön.

Kontakt

René Szymanski

0371-302538

ausstellung@arthur-ev.de