Donnerstag, 23. Februar 2012, 20:15 Uhr
Donnerstag, 23. Februar 2012, 20:15 Uhr
Es gibt einige musikalische Schubladen, in die man Bands oder Musiker stecken kann. Bei der Britisch-Deutschen Band Traffic Jam müsste man sich von Song zu Song wohl zwischen Singer/Songwriter und Acoustic-Rock entscheiden. Basierend auf einem akustischen Gitarrenduo, unterstützt mit Percussion/Drums, gelingt es den Musikern, mal ruhige, einfühlsame Fingerpicking-Stücke im klassischen Songwriterstil, ein anderes mal treibende und eingängige Rocksongs, jeweils mit perfekt harmonisierendem, mehrstimmigen Gesang abzuliefern.
Die Geschichte von Traffic Jam begann 1996, da waren die beiden Gitarristen / Sänger Chris Tucker und Robert Mueller gerade einmal 18. Heute stehen die beiden immer noch zusammen auf der Bühne. Diese jahrelange Zusammenarbeit und Hunderte von Auftritten schweißen natürlich zusammen. Dem ursprünglichen Konzept, eigene Songs mit akustischen Gitarren und mehrstimmigem Gesang zu schreiben, sind sie dabei stets treu geblieben.
Unterstützt werden die beiden Frankfurter bei ihrem Auftritt von Florian Lauer, einem absoluten Könner an den Drums und jahrelangem musikalischen Weggefährten.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Samstag, 25. Februar 2012, 20:15 Uhr
Samstag, 25. Februar 2012, 20:15 Uhr
Unpolitisch korrektes Klavierkabarett
Alles, was Sie über Kirchberg wissen, stimmt: Ja, er hat Millionen im Lotto gewonnen und kochen gelernt. Er hat versucht, seine Frau zu vergiften, und die beiden kleinen Kinder enterbt. Ja, er hat sich ein halbes Jahr ausschließlich von Bratwurst ernährt. Und das Ganze nur für Sie. Was tut man nicht alles für ein neues Lied: Getreu dem Motto, dass man nur besingen kann, was man erlebt hat. Deshalb hat er undercover unter Kinderwagenschieberinnen gelebt und nachts um 5 vor 12 alte Freunde besucht. Unangekündigt. Von wegen einmal ist keinmal. Einmal ist einmal.
Es ist an der Zeit, mit den alten Lügen aufzuräumen: Geld macht glücklich. Frauen sind doch keine Männer. Und wer einmal lügt, dem glaubt man auch beim zweiten Mal.
Ja, Sie haben recht: Im Fernsehen sieht Kirchberg besser aus.
Und die Frage, die sich stellt, lautet: Ist Kirchberg nun der Wolf im Chansonpelz oder der Floh im Wolfpelz?
UNPOLITISCH KORREKTES KABARETT sagen die einen – FAMOSE KLAVIERSATIRE die anderen.
Johannes Kirchberg aber sagt: ICH DAGEGEN BIN DAFÜR.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Sonntag, 26. Februar 2012, 19:00 Uhr
Sonntag, 26. Februar 2012, 19:00 Uhr
Multitas King
Na, eigentlich macht er ja Musik in erster Linie, der nette Onkel. Aber er erzählt auch ganz ordentlich unterhaltende Anekdoten aus seinem fundamentalen Erinnerungsschatz. Mehr so nebenbei kann man sagen. Er zapft den Schatz so an, spontan und kann deswegen auch nicht sagen, was als nächstes kommt. Aber er ist ja auch nicht Krösus. Vielleicht sollte man auch improvisierte Comedy sagen, weil das zur Zeit angesagt ist, das Wort. Da verstehn die Leute wenigstens, was gemeint ist oder sie meinen es jedenfalls. Und lachen kann man dann auch, das ist ja in der jetzigen Zeit grad wieder sehr wichtig, das man lacht. Wo kämen wir denn da hin, wenn man nichts mehr zum Lachen hat. In Teufels Küche, na gut, dann hätte man wenigstens was zu Essen, na Sie wissen schon, was ich meine.
Während des Sinnierens über sich und die Welt jagt er seine bluesig gespielte Gitarre durch ein Fuzzpedal und bringt seine "Lieder von schräg gegenüber" wahlweise übers Mikrofon oder durch eine umgebaute Fahrradlampe rüber, tritt mit dem rechten Fuß via Fußmaschine einem alten Reisekoffer den Rhythmus aus dem Gebälk, mit dem linken ein Tambourine und bläst obendrauf noch die Harp was das Zeug hält.
Eine echte One Man Band also. One Man Comedy Band.
Beginn: 19 Uhr (ab 20 Uhr live auf Radio T)
Eintritt: 3 €
Donnerstag, 1. März 2012, 20:00 Uhr
Donnerstag, 1. März 2012, 20:00 Uhr
Erinnerungsstücke, Eindrücke und kleine Einblicke in Situationen und Momente eines 5-wöchigen Aufenthaltes in der armenischen Hauptstadt, eingefangen in schwarz-weiß mit einer Praktica.
Vernissage zur Ausstellung von Simone Gasch.
Eintritt frei. Beginn 20 Uhr.
Samstag, 3. März 2012, 20:15 Uhr
Samstag, 3. März 2012, 20:15 Uhr
Fear and Loathing im Moseltal.
Wohin mit dem plötzlichen Geld?
Mit einem Best of an Texten und einem Worst of an Bildern begibt sich Nagel 2012 wieder auf Lesetour. Ging es bei den Lesungen 2010/2011 noch ausschließlich um den aktuellen
Roman "Was kostet die Welt" (Anfang 2012 auch als Taschenbuch im Heyne
Verlag erschienen), so gibt es diesmal einen Mix aus veröffentlichten
und unveröffentlichten Texten aus Nagels Romanen und Kolumnen, verwoben
mit aktuellen Anekdoten und schnippischen Schnappschüssen von links und
rechts des Wegesrandes, die über einen Beamer an die Wand geworfen und
dort aufs Genüsslichste seziert werden.
Das Ganze wie immer kurzweilig und maximal unterhaltsam präsentiert mit dem Charme des professionellen Dilettanten.
Nagel, geboren 1976 in
Nordrhein-Westfalen, ist Autor, Musiker und Künstler und lebt in Berlin.
Er war Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter, die sich im
Dezember 2009 auflöste. Sein Debütroman „Wo die wilden Maden graben“
erschien 2007 im Ventil Verlag, im Frühjahr 2009 wurde das gleichnamige
Hörbuch veröffentlicht, das von Axel Prahl, Farin Urlaub und Nagel
gelesen wurde.
Im Herbst 2010 kam sein zweiter Roman „Was kostet die
Welt“ im Heyne Verlag, kurz darauf erschien eine musikalische
Interpretation des Romans als 10" Schallplatte bei Audiolith.
Über
die Arbeit am Buchcover zu „Was kostet der Welt“, für das Nagel mit
Linolplatten, Schnittwerkzeug, Farbe und Papier hantierte, fand er zur
bildenden Kunst.
Nagel spielt bei den Blood Robots und schreibt für das OPAK Magazin.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Montag, 5. März 2012, 16:00 Uhr
Montag, 5. März 2012, 16:00 Uhr
Es ist unsere Stadt - Nazis haben hier keinen Platz
Wir möchten am 5. März alle demokratischen Krägte unterstützen, die sich auf den Weg in die Stadt machen, um Zeichen zu setzen. An der Ecke Hohe Straße/Kaßbergauffahrt bauen wir eine kleine Bühne - mit buntem Programm - und Sitzgelegenheiten auf. Dazu bieten wir warme und kalte (alkoholfreie) Getränke an.
Donnerstag, 15. März 2012, 20:15 Uhr
Donnerstag, 15. März 2012, 20:15 Uhr
Seit mittlerweile 10 Jahren reist Robert Carl Blank mit seiner Gitarre über den Globus und spielt ein Konzert nach dem anderen. Müdigkeit? Keine Spur!
Robert Carl Blank tut, was er liebt und das hört man in seiner Musik. Ihm scheint das Schreiben guter Songs im Blut zu liegen. Mal funkig, mal klassischer Liedermacher, mal rockig und mal vom Soul inspiriert, erschafft er seinen ganz persönlichen Stil.
„Die akustische Gitarre schmiegt sich perfekt an das Rockumfeld der Begleitmusiker, das Ergebnis ist ein sanftes und doch packendes Album…“ (Chris Elstrodt, FOLKER, Sept/Okt 2010). Bereits sein Debütalbum „SOUL CIRCUS“ wurde von der Presse gefeiert: „Hoffnung zwischen Jack Johnson und American Idol“ (Intro Magazin). Und auch auf seinem aktuellen, zweiten Album „LAST TIME I SAW DAVE“ spürt man die Kraft und Energie des Soul zwischen poppigen sowie rockigen Folkmelodien. Gäbe es einen Soundtrack zum Leben, dann hätte ihn Robert Carl Blank geschrieben – eine Wahrheit in und zwischen jedem Song.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Freitag, 16. März 2012
Freitag, 16. März 2012
"Crazy" Chris Kramer kommt mit seinem aktuellen Solo-Programm „unterwegs … denn der Blues kommt nicht von ungefähr“
Der Blues-Sänger, Harmonika-Virtuose und Gitarrist Chris Kramer hat sich mit seiner CD „...unterwegs“ (Sony) einen Lebenstraum erfüllt. Zusammen mit US-Blues-Veteranen und den Rolling Stones-Musikern Mick Taylor und Chuck Leavell spielte er diese CD in den USA und London ein und wurde dafür in 5 Kategorien mit dem deutschen Rock und Pop Preis ausgezeichnet. Die besten Songs und noch ein bisschen mehr präsentiert er nun locker vom Hocker in seinem Solo-Programm.
Götz Alsmann schwärmt von „Chris Kramers faszinierender CD". Cream-Bassist Jack Bruce nannte ihn den „German master of the bluesharp”. Musiker-Fachzeitschriften widmen Chris Kramer und seinen Blues-harp-Lehrbüchern große Beiträge. Die Süddeutsche Zeitung lobte in einer Konzertkritik seine „atemberaubende Atemtechnik“. Am meisten heben die Journalisten aber immer hervor: Chris Kramer ist mehr als nur ein verdammt guter Musiker; er hat den Schalk im Nacken und kann jedes Publikum bestens unterhalten – und gleichzeitig zutiefst berühren.
Das Konzert findet in den Chemnitzer Gewölbegängen statt!
Eintritt: 12/8 €
Beginn: 20:30 Uhr
Samstag, 31. März 2012, 20:15 Uhr
Samstag, 31. März 2012, 20:15 Uhr
Kuersche ist ein echtes Faszinosum. Der Mann spielt unermüdlich Konzerte, veröffentlicht Alben und komponiert in traumwandlerischer Leichtigkeit wundervolle Popmelodien, die jedem Brit-Pop-Hoffnungsträger gut zu Gesicht stünden. Er ist ein wahrer Überlebenskünstler und sieht noch immer aus wie ein Straßenmusiker vom Londoner East End.
Doch nun zum Wichtigsten, zu seiner Musik und seinem neuen Album "You can use a man with these nerves!": Es ist melancholisch, ironisch, leicht und entrückt. Es spiegelt das einfache Leben in einem dieser Jahrmarktspiegel wider. Es streckt, verzerrt und lässt uns darüber lachen. Kuersche hat seine ganz eigene Perspektive. Den Kuersche-Blickwinkel. Er erzählt uns von Alltäglichem und bietet uns trotzdem neue Einsichten. Sein Gespür fürs Komponieren ist dabei unerschrocken, locker und zeitlos schön.
Mit Akustikgitarre wie bei den etlichen Support-Touren (Fury in the Slaughterhouse, Nena, Paul Carrack, ...) und in den etlichen Clubs und Kneipen die Nation rauf und runter ist Kuersche nicht nur ein guter Musiker, sondern auch ein guter Entertainer. Er weiß nach inzwischen über 1.000 Konzerten sein Publikum bestens zu unterhalten und zu begeistern und kann damit sogar jedem Comedian das Wasser reichen.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Samstag, 21. April 2012, 20:15 Uhr
Samstag, 21. April 2012, 20:15 Uhr
Ich und die Weltmeere. Fabian Schuetze tauscht Seen gegen Spieluhren, Klaviersamples und Soulgrooves und heraus kommen Popminiaturen, die manchmal nach großer Geste verlangen, aber immer im Detail funktionieren und funkeln, glitzern, im Dunkeln. Musik für den Nachhauseweg, Korallenriffe und Flusskreuzfahrten, Musik für Atlantikküsten und Ostseestrandbäder. Tiefe.
ME AND OCEANS ist ein Soloprojekt. In den letzten Jahren war Schuetze mit diversen Formationen unterwegs, hat Singer-Songwriter-Alben aufgenommen mit JAARA und elektronische Loopjazz-Symphonien mit A FOREST auf Clubbühnen gespielt. Nach dem Debut „lakes“ (2010) folgt nun mit „the pond“ die zweite Veröffentlichung als ME AND OCEANS. Alles wirkt zwingender formuliert, die Reduktion stringenter, eine aufs wesentliche beschränkte Produktion mit Popappeal, aber dennoch immer den einen wichtigen Schritt auf der guten Seite des schmalen Grades.
Fender Rhodes, Orgeln, Streicher, Schlagzeug, Synthesizerbässe, KlickerKlacker, hier und da schwappen Akustikgitarren und Bläsersätze ans Ufer, Chöre türmen sich auf. Lieder über Riesen, die Gute-Nacht-Lieder singen, Wasseransammlungen, die zu wenig Licht beherbergen können, über Städte, die man letztes Jahr verloren hat. „the pond“ erzählt die Geschichte einer Figur, die wartend und stumm an einem Teich sitzt und sich vorstellt, dass jeder Regentropfen Gold ist und Stimme wird.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Sonntag, 29. April 2012, 19:00 Uhr
Sonntag, 29. April 2012, 19:00 Uhr
Das allmonatliche Wohnzimmerkonzert mit Interview und Radio-Livesendung hat am letzten Sonntag des Aprils den gebürtigen Neuseeländer und Neuberliner Mathew James White geladen.
Beginn: 19 Uhr (ab 20 Uhr live auf Radio T)
Eintritt: 3 €
www.mathewjameswhite.com
www.youtube.com/user/mathewjameswhite
Samstag, 12. Mai 2012, 20:15 Uhr
Samstag, 12. Mai 2012, 20:15 Uhr
Pferde und Zivilisationskritik, Naturlyrik und Eisenbahnromantik, Pathos, Pompösität und Peinlichkeiten – das sind: THE FUCK HORNISSCHEN ORCHESTRA! Das wiederum sind Julius Fischer und Christian Meyer. Beide kommen vom Poetry Slam und aus dem tiefsten Sachsen (Leipzig und Dresden).
Nach ihrem erschütternden ersten Programm, »vom fohlen und wäldern«, hat das Warten endlich ein Ende! Denn auch in »nach glanz trachten« quatschen, dichten, singen, rappen und sinnieren die beiden jungen Helden des Alltags im Polyesterzwirn wieder »wundervoll verdreht, aber eben nicht nur blödelnd« (Die Welt), untermalt von zarten Gitarrenriffs und perfekt choreographiertem Ausdruckstanz.
The Fuck Hornisschen Orchestra sind nominiert für den Prix Pantheon 2011.
Dafür wurde der Stubenarrest gelockert:
Showband beim NDR ComedyContest, Quatsch Comedy Club, Nightwash …
»Großartig!« (taz)
»Müll!« (Karl Dall)
»An Skurrilität wohl kaum zu überbieten.« (Hamburger Morgenpost)
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr
Mittwoch, 16. Mai 2012, 20:15 Uhr
Mittwoch, 16. Mai 2012, 20:15 Uhr
Heidi Happy ist einem breiten Publikum bekannt als eigenwillige Singer-Songwriterin mit einer Vorliebe für Orchestermusik. Die 30-jährige Luzernerin ist eine Frau, die nicht nur ihre Musik selber schreibt, arrangiert und produziert, sondern auch ihre Webseiten designt und ihre Videos mitkonzipiert. Dabei war eigentlich war nur ein einziges Konzert vorgesehen. Doch nach einem Auftritt im April 2005 mit Gitarre, Loopgerät und Stehlampe begann Heidi Happys Name auf immer mehr Flyern und Programmheften zu stehen.
Mit ihrem dritten Album „Hiding with the Wolves“ erfüllte sich Heidi Happy 2011 den Kindheitstraum, ein Werk für ein ganzes Orchester zu schreiben. Schon auf ihren ersten zwei Alben waren Instrumente wie Pauke oder Vibraphon zu hören. Doch ein derart symphonisches Popalbum hatte die Schweiz noch nicht gehört. Vier Monate hatte sie sich an den Untersee zurückgezogen und in völliger Abgeschiedenheit ein Album komponiert, das sie als reife Songwriterin und ernst zu nehmende Komponistin präsentierte. Die Texte sind komplexer geworden, sie behandeln nun auch die dunklen Seiten der Liebe und die Schlaglöcher auf Wegen, die man alleine geht. Die Band, neu mit Charlie Zimmermann an der Gitarre, wurde erweitert um das Luzerner Ensemble Camerata Musica. Nach den Aufnahmen flog Heidi Happy nach Los Angeles, um die Platte mit Andrew Scheps zu mischen und von Bernie Grundman mastern zu lassen. An der US-Westküste produzierte sie zusammen mit ihrer Freundin Corina Schwingruber den Videoclip zur ersten Single „Sarah“. Der Aufwand hat sich gelohnt: Mit „Hiding with the Wolves“ zog Heidi Happy zum renommierten Label Two Gentlemen, das Medienecho war hervorragend, und die Uraufführung fand in Lausanne mit großem Orcheser statt.
Es war ein langer Weg vom folkigen Blumenkind zur reifen Songwriterin – und er hat sich gelohnt. Mit diesem Album für Band und Orchester präsentiert sich Heidi Happy in all ihrer Vielseitigkeit und in voller Blüte.
Eintritt: 8/6 €
Beginn: 20:15 Uhr